Die Seine
Erstellt von Frankreichlinks am Dienstag 27. Oktober 2009
Der Fluss Seine ist insgesamt 776 km lang, fließt durch Paris und verbindet die Stadt mit dem Landesinneren und dem Ärmelkanal. Der zweitlängste Fluss Frankreichs fließt von der Einmündung der Marne (bei Vincennes) in einem Linksbogen von Südosten durch das Zentrum der Stadt und biegt in einer Rechtskurve dann bei Boulogne-Billancourt wieder bis St.Denis nach Norden ab, wo sie die Stadt nocheinmal umfasst. Von hieraus fließt sie in einem Bogen nach Nordwesten ab und schlängelt sich so bis zum Ärmelkanal. Die Seine hat zahlreiche Nebenflüsse, zu ihrer rechten sind dies Aube, Marne und Oise. Die linken Nebenflüsse sind Yonne und Eure. Außerdem ist der Fluss sehr wichtig für die Wirtschaft Frankreichs. Auf ihren letzten 560 km ist die Seine schiffbar, ihre Verbindung über viele Kanäle mit den wichtigsten Flüssen des Landes, wie z.B. der Loire sind sehr wichtig.
Die Seine war für die Entstehung und Entwicklung der Stadt Paris der wichtigste Faktor, da sie auf einer der Seineinseln entstand.
Durch den Fluss wird die Stadt heute in den nördlichen und südlichen Teil getrennt.
Die Seine wird von etwa 40 Brücken und einigen Stegen überquert und verbindet so die zahlreichen Arrondissements miteinander.
Die sich in der Mitte der Stadt befindende Ile de la Cité ist über 7 Halbbrücken mit beiden Ufern der Seine verbunden.
Die Pont Neuf führt über die Westspitze der Insel und verbindet sie so mit beiden Ufern. Die Pont Neuf ist die älteste der Pariser Seinebrücken.
Die vielen Brücken sind eines der Merkmale der Hauptstadt Frankreichs.
